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Über uns und über Omega-Energetics


Die Geschichte einer Idee
Omega-Energetics begann nicht mit einem Geschäftsplan. Es begann mit einer Kritik. Zu Beginn der 2000er-Jahre gehörten frequenzbasierte Systeme wie ONDAMED zu den interessanten Werkzeugen einer biophysikalisch orientierten Regulationsmedizin. Gleichzeitig entwickelte sich jedoch ein Widerspruch: Die Geräte wurden immer kostspieliger, ohne dass die zugrunde liegende Technik im gleichen Maße innovativer wurde. In Deutschland stiegen die Preise von etwa 10.000 auf 15.000 Euro, in den USA wurden schließlich Größenordnungen um 25.000 Dollar erreicht. Im Inneren arbeitete dabei weiterhin vergleichsweise einfache Elektronik. Frequenzen wurden technisch erzeugt, moduliert und über ein spezielles Gerät in die Anwendung gebracht. Christian Appelt hatte unter anderem für ONDAMED selbst ein zusätzliches Frequenzmodul mitentwickelt. Die Erfahrungen damit führten zu einer intensiven Schulungstätigkeit, insbesondere mit Ärzten in den USA. Gleichzeitig stellte sich immer drängender die Frage:

Braucht man für diesen Ansatz tatsächlich einen großen Spezialapparat?
Denn mittlerweile standen Computer zur Verfügung, deren Rechenleistung die Steuerungselektronik solcher Geräte längst überholt hatte. Doch die technische Frage war nur der Anfang.

Vom Frequenzgenerator zum regulierenden Organismus
Mindestens ebenso interessant war eine andere Beobachtung: Was geschieht eigentlich mit einem Frequenzsignal, nachdem es dem Organismus angeboten wurde? Schon damals passten manche Beobachtungen nicht recht zu der Vorstellung, ein Signal werde einfach entlang klassischer Nervenbahnen von einem Punkt zum anderen transportiert. Bei Untersuchungen im Umfeld der amerikanischen Zulassungsbehörden wurde beispielsweise geprüft, ob ein im Halsbereich eingebrachtes Signal auch an weiter entfernten Körperregionen nachweisbar war. Die gemessenen zeitlichen Verhältnisse ließen sich mit einer simplen Vorstellung linearer Nervenleitung nur schwer erklären.
In jener Zeit entstanden deshalb Modelle wie James Oschmans „Living Matrix“: der Versuch, den Organismus als weit verzweigtes, miteinander kommunizierendes biologisches System zu verstehen. Für die Entwicklung von Omega-Energetics führte diese Diskussion zu einer ganz anderen Konsequenz:
Wenn ein Regulationsreiz ohnehin den gesamten Organismus betrifft – warum ihn nicht über eines seiner wichtigsten Regulationsorgane anbieten: das Gehirn? Damit begann die Geschichte von Audio-Balance!.

Audio-Balance! – der Anfang
Audio-Balance! war die 32-Bit-Vorläufersoftware von Omega-Energetics. Viele der späteren Kernelemente waren bereits vorhanden. Anstelle eines elektromagnetischen Spezialgerätes wurden akustische Muster genutzt. Das Gehirn kann aus unterschiedlichen auditiven Signalen eigene Differenz- und Schwebungsmuster bilden. Damit rückte nicht mehr die technische Stärke eines Generators in den Mittelpunkt, sondern die Fähigkeit des Organismus, mit einem angebotenen Muster selbst umzugehen. Das entsprach einem Grundgedanken, der die Entwicklung bis heute begleitet:

Nicht möglichst stark eingreifen. Sondern möglichst intelligent anregen.
Und noch etwas war von Anfang an wichtig: Regulation wurde nie ausschließlich als ein Vorgang innerhalb des Menschen verstanden. Viele charakteristische rhythmische Muster finden sich auch in natürlichen atmosphärischen Prozessen – beispielsweise in den sogenannten Spherics, jenen impulsartigen elektromagnetischen Erscheinungen, die mit Wetter und Atmosphäre verbunden sind. Der Blick richtete sich deshalb früh auf Rhythmus, Taktung und Ankopplung an natürliche Umweltbedingungen. Der Mensch als offenes System.

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Aus Audio-Balance! wird Omega-Energetics

Aus dieser frühen Software entwickelte sich schließlich Omega-Energetics. Daran arbeitete kein klassisches Softwarehaus. Das Projekt entstand in einem internationalen Team aus Medizin, therapeutischer Praxis, Wissenschaft und Gestaltung. Ärzte und Heilpraktiker arbeiteten gemeinsam mit einer niederländischen Designerin; Beteiligte kamen unter anderem aus der Schweiz, Österreich und Deutschland.

Diese ungewöhnliche Zusammensetzung hinterließ Spuren. Omega-Energetics sollte nicht lediglich funktionieren. Das System sollte erlebbar sein. Klang, Farbe, Bewegung und visuelle Gestaltung wurden deshalb nicht nachträglich als Dekoration hinzugefügt. Sie gehörten von Beginn an zur Vorstellung davon, wie ein Regulationssystem aussehen und sich anfühlen könnte. Und manche dieser Ideen kamen aus einer ganz anderen Welt.

1982 spielte die Berliner Elektronikformation Tangerine Dream im Londoner Dominion Theatre. Das Bühnenbild dieses Konzerts wurde Jahre später zu einer unerwarteten gestalterischen Inspiration für Omega-Energetics. Im Zentrum der Bühne befand sich ein großes leuchtendes und pulsierendes Mandala. Die Musiker und ihre elektronischen Instrumente lagen davor und seitlich; entlang des Bühnenbereichs arbeiteten unterschiedliche Lichtquellen und Farben. Aus dieser räumlichen Ordnung entwickelte sich die Grundidee des späteren Omega-Energetics-Bildschirms: ein großes pulsierendes Mandala in der Mitte, die Bedienebene davor und eine Reihe farbiger Licht- beziehungsweise Farbkugeln am unteren Rand.

Wer einen arbeitenden Omega-Energetics-Bildschirm sieht, betrachtet deshalb nicht zufällig eine Art digitale Bühne. Die Ähnlichkeit ist Teil seiner Entstehungsgeschichte. Technologie wird hier nicht als graue Bedienoberfläche dargestellt. Sie bekommt Raum, Rhythmus und Licht.

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Die goldene Kugel
Auch eine weitere charakteristische Darstellung von Omega-Energetics hat einen musikalischen Ursprung. Mit der Weiterentwicklung entstanden die sogenannten Rauschhologramme, darunter Goldenes und Silbernes Rauschen. Für die visuelle Darstellung des Goldenen Rauschens wurde eine leuchtende goldene Kugel gewählt. Die Inspiration dafür kam aus einem Song von Fleetwood Mac, gesungen von Stevie Nicks. Darin erscheint das poetische Bild, in einer goldenen Kugel durch die Welt zu fliegen. Aus diesem Bild wurde im Omega-Energetics-Design ein goldener Ball als Zentrum eines MultiLayer-Hologramms.

Jahre später ergab sich sogar die Gelegenheit, diese kleine Entstehungsgeschichte im Umfeld eines Fleetwood-Mac-Konzertes in Köln zu erzählen. Die Reaktion darauf war ausgesprochen positiv. Vielleicht ist das kein Zufall. Musiker besitzen häufig einen sehr unmittelbaren Zugang zu Begriffen wie Rhythmus, Schwebung, Obertonstruktur, Resonanz und Synchronisation. Tatsächlich fand Omega-Energetics deshalb über die Jahre nicht nur Anwender aus Medizin und Therapie, sondern auch Menschen aus der Musikszene. Was medizinisch erst erklärt werden muss, ist für einen Musiker manchmal unmittelbar vorstellbar.

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Vom einzelnen Signal zum MultiLayer-Hologramm

Im Laufe der Jahre wurde die Architektur des Systems komplexer. Zu den ursprünglichen akustischen Mustern kamen die Rauschhologramme und später immer ausgefeiltere MultiLayer-Strukturen. Unterschiedliche Informationsebenen konnten nun miteinander kombiniert und gleichzeitig angeboten werden. Damit entfernte sich Omega-Energetics zunehmend von der Vorstellung eines klassischen Frequenzgenerators. Es entstand eine Umgebung, in der nicht mehr nur ein einzelner Zahlenwert oder eine einzelne Frequenz im Mittelpunkt steht, sondern ein komplex aufgebautes Muster. Doch eine weitere Entwicklung sollte das System noch einmal grundlegend verändern.

Australien und die nichtlineare Analyse
Auf einem Energy-Medicine-Kongress in New York entstand 2006 der Kontakt zu einem australischen Spezialisten für nichtlineare Analyseverfahren. Die entsprechende Technologie wurde später für Omega-Energetics lizenziert und in das System integriert. Damit kam zur Intervention eine zweite Ebene hinzu:

Nichtlineare Analyse.


Omega-Energetics konnte nun nicht mehr nur Programme und Regulationsmuster anbieten, sondern auch Zusammenhänge erfassen und daraus Hinweise für die individuelle Auswahl von Anwendungen gewinnen. Später kamen weitere Meridian- und Analysefunktionen hinzu. Aus einer ursprünglich akustischen Software war damit Schritt für Schritt eine umfassendere Arbeitsumgebung für den professionellen Einsatz geworden.

Eine Idee, für die lange der Name fehlte
Trotz dieser Entwicklung blieb eine grundlegende Frage erstaunlich lange offen: Was für eine Art Medizin ist das eigentlich? „Frequenztherapie“ beschreibt nur einen kleinen Ausschnitt. „Regulationsmedizin“ trifft es schon besser – bleibt jedoch unvollständig, wenn Regulation ausschließlich als Vorgang innerhalb des menschlichen Körpers verstanden wird. Denn in Omega-Energetics war von Anfang an noch etwas anderes angelegt: Taktung. Synchronisation. Umwelt. Atmosphäre. Rhythmus. Beziehung. Der Mensch reguliert sich nicht unabhängig von der Welt, in der er lebt. Licht und Dunkelheit, Tages- und Jahresrhythmen, Atmosphäre, Temperatur, soziale Umgebung, natürliche elektromagnetische Prozesse und zahllose weitere Faktoren bilden den Hintergrund biologischer Selbstorganisation. Viele Jahre lang war diese Perspektive vorhanden, ohne dass es dafür einen wirklich passenden übergeordneten Begriff gab. Heute gibt es ihn.

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GAIA-Medizin
In den vergangenen Jahren entstand mit der GAIA-Medizin ein Modell, in das sich Omega-Energetics auf bemerkenswert natürliche Weise einfügt. GAIA-Medizin betrachtet den Menschen als offenes biologisches System, dessen Regulation fortlaufend in Beziehung zu seiner Umwelt geschieht. Nervensystem, Stoffwechsel, Wahrnehmung, Rhythmik, Atmosphäre und Biosphäre erscheinen damit nicht als voneinander unabhängige Themen. Sie sind unterschiedliche Ebenen eines gemeinsamen Regulationsgeschehens. Das bedeutet nicht, dass Omega-Energetics bereits vor zwanzig Jahren als „GAIA-Medizin“ konzipiert wurde. Aber viele Fragen, aus denen Audio Balance und später Omega-Energetics entstanden, führen heute genau dorthin:

Wie synchronisiert sich ein biologisches System? Welche Rolle spielen natürliche Rhythmen für Regulation? Was geschieht, wenn ein Mensch zunehmend von den zeitlichen und sensorischen Ordnungen seiner Umwelt entkoppelt wird? Und wie kann man Regulation unterstützen, ohne immer stärkere Interventionen gegen den Organismus zu setzen?

Heute lassen sich diese Fragen in einen größeren Zusammenhang stellen. Omega-Energetics ist darin ein praktisches Werkzeug.
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Omega-Energetics in der Begleitung

Omega-Energetics begleitet auch unsere Arbeit in Coaching, Krisenberatung und persönlicher Neuorientierung. Dort, wo Belastung, Stress oder festgefahrene Regulationsmuster den Blick verengen, können akustische Regulationsimpulse eine ruhige zusätzliche Ebene der Begleitung schaffen.

In der Arbeit von Resilenzio wird Omega-Energetics deshalb nicht als isolierte Methode eingesetzt, sondern eingebettet in Gespräch, Wahrnehmung, Orientierung und individuelle Regulationsarbeit.

Link zu Resilenzio

Auch innerhalb der GAIA-Medizin-Ausbildung gehört Omega-Energetics zu den praktischen Werkzeugen, an denen sich zeigen lässt, wie Regulation, Rhythmus und Umweltbezug miteinander gedacht werden können.

Link zur GAIA-Medicine-Website

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Eine Entwicklung, die weitergeht
Seit Audio Balance hat sich beinahe alles verändert: Computertechnik, Analyseverfahren, das Wissen über Nervensystem und Regulation – und nicht zuletzt die Fragen, die wir an Medizin stellen.

Omega-Energetics ist deshalb nie als endgültig abgeschlossenes Produkt verstanden worden. Seine Entwicklung begann mit einer Kritik an einer zu schweren, zu teuren und zu starren Technologie. Aus dieser Kritik entstand eine Software. Aus der Software entstand ein Regulationssystem. Aus einzelnen Frequenzen wurden komplexe Muster. Zur Akustik kamen Farbe, Bewegung und Analyse. Und aus vielen Jahren praktischer Entwicklung wird heute zunehmend sichtbar, dass dahinter von Anfang an eine größere Frage stand:

Wie bleibt der Mensch in Verbindung – mit sich selbst, mit seinem Rhythmus und mit der Welt, deren Teil er ist?